Der Mini Aussie als Therapiehund (Therapiebegleithund) in der pädagogischen Praxis

© Klaus Peter Adler

In meiner pädagogischen Praxis arbeite ich mit Kindern, Jugendlichen und Familien an unterschiedlichsten erzieherischen, pädagogischen und familiären Herausforderungen.

 

Der Hund spielt dabei in meiner Arbeit eine große Rolle.

Er motiviert zur Teilnahme, er ist wertfreier Freund, mag die Kinder, wie sie sind, mit Fehlern, Handicaps und Störungsbildern.

Diese Wertschätzung stärkt das Selbstvertrauen.

Der Hund lässt Nähe zu, ohne etwas zu erwarten - in vielen Momenten der pädagogischen Arbeit ist er kaum ersetzbar.

 

Therapeutische oder pädagogische Übungen machen gleich viel mehr Spaß, wenn man sie als fröhliches Spiel mit dem Hund erlebt, ohne die Grundhaltung, "Du machst die Übung jetzt, weil Du etwas nicht gut kannst!" - bei uns macht man Übungen mit dem Hund, weil es Spaß macht ;-)

 

Tiergestützte Therapie oder Pädagogik erlaubt es uns, in unserer Arbeit fordernd und fördernd zu wirken, ohne eine defizitäre Denkweise in den Vordergund zu stellen.

Die Kinder erleben eine schöne Zeit und wachsen in dem spaßbetonten, fördernden Spiel.

 

Ob ich für unkonzentrierte, hyperaktive Kinder die Handlungsplanung in einer drögen pädagogischen Praxis übe oder ob die Handlungsplanung selbstverständlich notwendig ist, wenn die Kinder den wöchentlichen Hindernispacour  für das kindliche Agility-Training aufbauen müssen.

Überlegend in welcher Reihenfolge es letztes mal war, was daran gut klappte und was nicht, oder ob man es diesmal besser anders aufbaut, sind kindliche Konzentrationsphasen plötzlich ganz selbstverständlich.

Sie glauben gar nicht wie konzentriert sogenannte ADHS-Kinder plötzlich sein können, wenn als Belohnung ja eine Stunde Spaß mit Hund gibt. Die, nebenbei bemerkt, ja immer noch eine große Herausforderung an die Konzentration und das "Dabei-Bleiben" stellt.

 

Unser Jones ist hier ein Prachtexemplar - er sorgt z.B. dafür, dass in meiner derzeitigen Gruppe von 5 ADHS-Jungs im Alter von 12-14 (!) während der Stunde Agility alle am Ball bleiben. Zieht sich ein Junge aus der Gruppe raus oder beschäftigt sich mit etwas anderem, fordert Jones ihn so lange und penetrant wieder zur Teilnahme auf, dass der Junge sich geehrt fühlt als bester Spielpartner auserkoren worden zu sein und selbstverständlich wieder mitmacht.

 

Der Mini Aussie als Therapiehund denkt eben mit ;-)

Mini Aussie als Therapiehund geeignet?

Wenn Sie sich für einen potentiellen Therapiehund interessieren, so melden Sie sich bitte rechtzeitig.

Nicht jeder Welpe zeigt hier eine gute Veranlagung und es erfordert sowohl eine gründliche Auswahl, als auch eine gezielte Sozialisierung durch den Züchter und den neuen Halter um einen Hund optimal für diese Ausbildung vorzubereiten.

Ebenso ist nicht gleich jeder intelligente und lernfähige Hund gleich der geborene Therapiehund.

Genauso wie nicht jeder hochintelligente Mensch ein Mathe-Genie ist oder die Veranlagung zum großen Philosophen hat, ist auch nicht jeder Mini Aussie ein prädestinierter Therapiehund!

Besonders die gelegentliche Reserviertheit des Mini Aussies fremden Menschen gegenüber, kann eine echte Hemmschwelle sein.

So ist es enorm wichtig einen Welpen gut auszuwählen und als Halter auch die Bereitschaft zu haben mit dem Hund in den ersten 2 Lebensjahren viel zu lernen und zu trainieren.

Bei der Auswahl eines geeigneten Welpens bin ich Ihnen jedoch sehr gern behilflich, berate und unterstütze Sie gern!

Wir haben Welpen!

Abgabe Mitte Oktober

Bei Interesse bitte mailen an: maren.nordmeier@gmx.de

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aktualisiert am: 05.10.2018

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Diese Homepage wurde erstellt von der Miniature Australian Shepherd Zucht - All Northern Star - Nordland Pädagogik, Maren Nordmeier, Nieharde 1, 24996 Sterup - 01/2011.